"Eva Moosbrugger"
Wir laden Sie herzlich ein:
am Sonnabend, den 28. April 2001, von 16-20 Uhr.
Die Künstlerin ist anwesend.

Eva Moosbrugger ist eine Quereinsteigerin. Sie kommt über die Kunst, vor allem über die Skulptur auf das Glas zu. Mit Hilfe des visuellen Vokabulars der muranesischen Glastechniken vereint sie die dem Glas innewohnenden Kräfte mit ihren persönlichen Ausdrucksformen. Ihre Arbeiten sind Ergebnis einer fein ausbalancierten Symbiose der Kraft des Glases mit ihrem eigenen künstlerischen Konzept. Auf einer anfänglichen Phase des fröhlichen Schwelgens in Farben und Formen im Zusammenspiel mit Licht, folgte eine Phase der Reduktion und einer fokussierten Konzentration auf das Wesentliche: sie konzentriert sich auf schlichte und anthropomorphe Formen, die grundsätzlich von der Gestalt von Kieselsteinen ausgehen. Die Objekte haben sanfte Rundungen und ovale, geschmeidige, schwingende Konturen; Formen von skulpturaler Qualität in klassischer Einfachheit. Auch die Farben zeugen von annähernd asketischer Beschränkung auf das Wenige. In fast gegenstandsloser Transparenz sind die Glaskörper monchrom. In Gelb, Orange, Rot, Violett, Blau, Türkis, Grün oder auch in ganz und gar kristallklarem Glas schimmern die Formen in schwereloser Leichtigkeit. Die Arbeiten von Eva Moosbrugger haben eine ungewohnte, ungeheure Ausstrahlung. In größter Einfachheit beruht die irreale Aura der Skulpturen auf den subtilen Spannungen.